Was hilft gegen Wühlmäuse – natürliche Mittel

WühlmausWühlmäuse können im eigenen Garten zu einem echten Problem werden. Dennoch warnen Umweltschützer davor, diese mit Gift zu vertreiben. Vielmehr gibt es auch einige natürliche Mittel, die die kleinen Nager fernhalten können. Und auch mit Ultraschall soll dies möglich sein. Denn hierdurch denken die Wühlmäuse es gäbe eine Gefahr und verlassen den Garten. Im Folgenden werden einige weitere Tipps beschrieben, wie sie vertrieben werden können.

Was hilft gegen Wühlmäuse – Buttersäure

Buttersäure besteht aus einer Kombination aus Kohlenstoff, Wasserstoff und sogenanntem molekularem Sauerstoff. Sie riecht nach ranziger Butter und sorgt dafür, dass die Wühlmäuse Reißaus nehmen. Hierfür wird die Säure auf ein Tuch gegeben, dass dann in einen frei gegrabenen Gang im Garten gesteckt wird.

Pflanzen gegen Wühlmäuse

Wer keine Chemie im eigenen Garten zur Bekämpfung von Wühlmäusen verwenden will, kann alternativ auch auf den Duft bestimmter Pflanzen setzen. Diese sollten an einigen Stellen verteilt werden, um die Mäuse zu vertreiben. Zum Beispiel eignen sich für diese Zwecke Knoblauch, Zwiebeln oder Pfefferminz. Aber auch einige Sträucher und Zierpflanzen wie der Holunderbusch, der Streuklee, die Narzisse, die Pfingstrose oder der Johannisbeerstrauch, können hilfreich sein. Wenn es nicht klappt die Wühlmäuse durch diverse Pflanzen zu vertreiben, hat man dennoch etwas für den Garten getan. Denn sie sorgen für ein farbenfrohes Bild.

Lärm gegen Wühlmäuse

Auch wenn man kein Ultraschallgerät besitzt, kann man Wühlmäuse mit Lärm vertreiben. Denn diese haben ein sehr empfindliches Gehör und reagieren dementsprechend auf laute Geräusche. So kann der Mäusegang ganz einfach beschallt werden, indem man ein Plastikrohr (im Baummarkt erhältlich) in den Mäusehügel steckt und die Kinder hinein schreien lässt. Alternativ können hierfür auch Eisenstangen eingegraben werden. An deren oberen Ende werden die Metalldeckel von diversen Gläsern angebracht, sodass der Wind sie gegen die Stange schlägt. Das so aufkommende laute Geräusch wird die Wühlmäuse in die Flucht schlagen. Und auch laut tickende Wecker, die in Blechdosen gegeben und danach in dem Mäusegang vergraben werden, können sehr nützlich sein. Denn hierdurch entstehen Schallwellen, die für die Mäuse unangenehm klingen.

Natürliche Helfer gegen Wühlmäuse

Auch einige natürliche Mittel können dabei helfen, Wühlmäuse aus dem eigenen Garten zu vertreiben. So kann zum Beispiel etwas Buttermilch mit Molke vermischt und anschließend auf ein Baumwolltuch gegeben werden. Alternativ kann man diese Mischung auch direkt in den Wühlmausgang gießen. Es versteht sich, dass dieser nach dem Eingießen wieder verschlossen wird, damit der Geruch nicht entweichen kann. Ein weitere Möglichkeit ist es, den Gang mit einem Gartenschlauch zu überfluten.

Dies ist zwar etwas radikal aber sehr wirksam, wenn alle anderen Maßnahmen nicht funktionieren. Wenn man in der Nähe eines Bauernhofes wohnt, kann man sich einige Gießkannen mit Gülle besorgen. Diese können ebenfalls einfach in den Mäusegang gegossen werden und sorgen für einen unangenehmen Geruch. Der schöne Nebeneffekt ist, dass die Gülle ein sehr wirkungsvoller Dünger ist und das Erdreich mit wichtigen Nährstoffen versorgt.